Federal Administrative Court in Leipzig. Public domain photo
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Meet the Candidates: Tobias Peter (GrĂŒne)

in Leipzig/Politics

Dr. Tobias Peter (GrĂŒne) lives in Leipzig and is a candidate for City Council in Circuit 1, Leipzig Northeast. This interview with him is part of our series on the City Council and European Parliament elections of 26 May 2019. We invited all Leipzig candidates of all major parties (CDU, SPD, GrĂŒne, Die Linke, FDP and AfD) to answer the questions below. Our aim is for our audience to get to meet the candidates and know their political stances better. All questions and answers are provided in German and English. The answers to the questions and any other opinions provided by them are the candidates’ own.

Dr. Tobias Peter (GrĂŒne) lebt in Leipzig und kandidiert fĂŒr den Stadtrat im Wahlkreis 1, Leipzig-Nordost. Dieses Interview mit ihm ist Teil unserer Reihe ĂŒber die Stadtrats- und Europawahlen am 26. Mai 2019. Wir haben alle Leipziger Kandidat_innen aller großen Parteien (CDU, SPD, GrĂŒne, Die Linke, FDP und AfD) eingeladen, die folgenden Fragen zu beantworten. Unser Ziel ist, dass unser Publikum die Kandidat_innen und ihre politischen Standpunkte besser kennenlernt. Alle Fragen und Antworten zeigen wir in deutscher und englischer Sprache. Die Antworten auf die Fragen und alle anderen von ihnen ausgedrĂŒckten Meinungen sind allein die der Kandidaten.


meet the candidates
Stadtratswahlkreise 2019/Circuits for City Council election 2019
Quelle/Source: Amt fĂŒr Statistik und Wahlen Leipzig

Wenn man ĂŒber lokale oder regionale Politik redet, schlafen viele Zuhörer ein
 Lokale oder regionale Politik bzw. WahlkĂ€mpfe sind fĂŒr manche nicht so wichtig oder „sexy“ wie nationale Politik und Bundestagswahlen. Warum sollten sich Menschen fĂŒr Politik auf lokaler oder regionaler Ebene interessieren? Warum ist diese Ebene der Politik Ihrer Meinung nach wichtig?

When one talks about local or regional politics, many listeners fall asleep… local or regional politics or election campaigns are for some not as important or “sexy” as national politics and federal elections. Why should people be interested in local or regional politics? Why do you consider this level of politics to be important?

Deutsch: In den StĂ€dten und Regionen wird Politik konkret im Alltag spĂŒrbar. Kann ich morgen noch meine Miete zahlen, wie wird die neue Schwimmhalle in meinem Stadtteil aussehen, wann entsteht der neue Stadtteilpark in meiner Nachbarschaft und wann kommt endlich der Radweg, auf dem ich mit meinem Kind sicher unterwegs sein kann? Das sind Fragen, die ganz alltagspraktisch sind und auch vor Ort entschieden werden. Ich erlebe, dass es viel Interesse bei den Leuten gibt, wenn es um konkrete Projekte geht, die ihren Alltag verbessern. Wir mĂŒssen es den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern aber ermöglichen, stĂ€rker als bisher an den Entwicklungen vor Ort mitzuwirken. Dass viele Entscheidungen immer noch im Hinterzimmer getroffen oder nicht kommuniziert werden, verstĂ€rkt das Desinteresse.

English: In cities and regions, politics becomes noticeable concretely in everyday life. Can I still pay my rent tomorrow, what will the new indoor swimming pool in my quarter look like, when will the new district park be built in my neighborhood, and when will the bike path on which I can safely ride with my child finally materialize? These are questions of a very quotidian practicality, which are decided on the spot as well. I have experienced there being a lot of interest among people when it’s about concrete projects that improve their everyday lives. However, we must make it possible for citizens to play a part larger than now in local developments. The fact that many decisions are still made in back rooms or are not communicated increases the lack of interest.

Dr. Tobias Peter, Die GrĂŒnen. (Photo: GrĂŒnen-Fraktion Leipzig)
Dr. Tobias Peter, Die GrĂŒnen. (Photo: GrĂŒnen-Fraktion Leipzig)

FĂŒr viele junge Menschen ist Leipzig ein attraktiver Ort, um zu studieren oder um eine Ausbildung zu machen. Viele von ihnen finden danach aber keinen passenden Arbeitsplatz und mĂŒssen in andere StĂ€dte wie Berlin, MĂŒnchen oder Hamburg ziehen. Das Bizarre dabei ist, dass Sachsen und Leipzig viel Geld ausgeben, um ArbeitskrĂ€fte auszubilden, die dann aber gar nicht in Sachsen, sondern in anderen BundeslĂ€ndern arbeiten. Was kann man auf der Ebene der lokalen oder regionalen Politik machen, damit in Leipzig ausgebildete junge Leute hier eine langfristige Perspektive haben?

For many young people, Leipzig is an attractive place to study or do vocational training. However, many of them can’t find a suitable job afterwards and have to move to other cities such as Berlin, Munich or Hamburg. The bizarre thing is that Saxony and Leipzig spend a lot of money on training people who then work not in Saxony, but in other German regions. What can you do at the level of local or regional politics to give young people trained in Leipzig long-term prospects here?

Deutsch: Das Bevölkerungswachstum der letzten zehn Jahre zeigt, dass immer mehr junge Leute nach der Ausbildung auch in Leipzig bleiben oder sogar aufgrund eines Jobs hierherziehen. Das Problem ist, dass in Leipzig viele niedrig bezahlte Jobs geschaffen wurden und Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte in Leipzig weit unterhalb des Niveaus anderer GroßstĂ€dte bezahlt werden.

Kommunale Wirtschaftspolitik kann und muss gezielt dazu beitragen, dass aus Start-Ups solide MittelstÀndler werden und rund um die bestehenden Forschungseinrichtungen mehr Unternehmen mit ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen angesiedelt werden. Die Zeit, wo wir allein auf verlÀngerte WerkbÀnke setzen konnten, ist vorbei.

UnabhĂ€ngig davon: Alles Jobwachstum nĂŒtzt nichts, wenn Wohnungen immer teurer werden, GrĂŒnflĂ€chen verschwinden und Kreative keine FreirĂ€ume mehr finden. Deshalb mĂŒssen wir in der wachsenden Stadt darauf achten, die „weichen“ Faktoren der LebensqualitĂ€t in Leipzig zu erhalten – vor allem ihretwegen ist Leipzig so attraktiv.

English: The population growth of the past ten years shows that more and more young people stay in Leipzig after their training or even move here for a job. The problem is that many low-paid jobs have been created in Leipzig and that specialist and managerial staff in Leipzig are paid at far below the level of other large cities.

Local economic policy can and must make a targeted contribution to ensure that startups become solid medium-sized companies and that more companies with their research and development departments are established around the existing research facilities. The time when we could rely on extended workbenches (that is, companies without research and development activities of their own) alone is over.

Regardless of this: all job growth is useless if apartments become ever more expensive, green spaces disappear and creative people no longer find free spaces. Therefore, in the growing city, we need to make sure to preserve the “soft” factors of quality of life in Leipzig – it’s mainly because of them that Leipzig is so attractive.

Von Frank Vincentz - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53385154
The Harmelin-Haus, Nikolaistraße 57/59, Leipzig, used to house an artists’ residence that is now giving way to a hotel. (Photo by Frank Vincentz – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link)

FĂŒr viele junge Familien ist es schwierig, in Leipzig zu bleiben, weil es relativ wenige Kitas gibt und die Mietpreise jedes Jahr steigen. Wie sollten diese Probleme Ihrer Meinung nach gelöst werden?

For many young families, it’s difficult to stay in Leipzig because there are relatively few day-care centers, and rental prices rise every year. How do you think these problems should be solved?

Deutsch: Im Vergleich zu vielen westdeutschen GroßstĂ€dten hat Leipzig ein relativ großes und gĂŒnstiges Angebot an Kita-PlĂ€tzen, das aber ungleich verteilt ist. Wir mĂŒssen Kita-PlĂ€tze vor allem dort schaffen, wo sie gebraucht werden. Das Geld ist vorhanden, die FlĂ€chen sind es oftmals nicht.

In den dicht bebauten kinderreichen Stadtteilen mĂŒssen wir kreative Lösungen finden; etwa, indem wir Wohnbauten mit Kitas kombinieren, wo die FreiflĂ€che auch mal auf dem Dach sein kann. FĂŒr neue Kita-PlĂ€tze braucht es aber auch genĂŒgend Erzieher*innen – hier muss die Stadt Leipzig eine FachkrĂ€fteoffensive starten. Und es muss durch ein funktionierendes zentrales Anmeldesystem einfacher werden, an einen Kita-Platz zu kommen – mit der Betteltour, die Eltern oft unternehmen mĂŒssen, muss Schluss sein.

Ich setze mich seit langem fĂŒr die EinfĂŒhrung einer sozialen Erhaltungssatzung (Milieuschutz) im Leipziger Osten und anderen gefĂ€hrdeten Stadtteilen ein. Damit können Luxussanierungen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen verhindert werden. Ich möchte erreichen, dass mehr sozial geförderter Wohnraum fĂŒr Menschen mit geringeren Einkommen entsteht, mindestens 1.000 Wohnungen im Jahr.

Genossenschaften und Hausprojekte, die Wohnraum ohne Gewinninteresse verwalten, mĂŒssen aktiv unterstĂŒtzt werden. Unser Ziel muss ein höherer Anteil von gemeinwohlorientierter Wohnungswirtschaft sein, der wie z.B. in Wien fĂŒr dauerhaft niedrige Mieten sorgt.

English: In comparison to many large cities in West Germany, Leipzig has a relatively large and inexpensive offer of daycare centers, which, however, is distributed unevenly. We have to create daycare centers above all where they are needed. The money is available, the areas often are not.

In the densely built-up neighborhoods full of children, we have to find creative solutions, for example by combining residential buildings with daycare centers, where the open space may sometimes be on the roof. For new daycare center, however, we also need a sufficient number of educators – here, the City of Leipzig must launch an offensive for skilled workers. And a functioning central registration system must make it easier to get a place at a daycare center – the ‘begging tours’ that parents often have to go through must come to an end.

I have long campaigned for the introduction of a social preservation statute (protection of the milieu) for Leipzig East and other endangered quarters. This will prevent luxury renovations and the conversion of rental into owner-occupied apartments. I would like to achieve the creation of more socially subsidized housing for lower-income people, at least 1,000 apartments per year.

Cooperatives and housing projects that manage housing without seeking profit must be actively supported. Our goal must be a higher share of the housing industry being oriented towards the common good, which, like for instance in Vienna, ensures permanently low rents.

Wohnprojekt Wien. (Photo: Hertha Hurnaus)
Wohnprojekt Wien. (Photo: Hertha Hurnaus)

Nach den Ereignissen in Chemnitz letztes Jahr ist der Ruf Sachsens vor allem in Bezug auf seine Weltoffenheit fĂŒr viele Leipziger, Deutsche und Menschen in anderen LĂ€ndern schlechter geworden. Was werden Sie tun, um Sachsens Ruf in dieser Hinsicht zu verbessern?

After the events in Chemnitz last year, Saxony’s reputation has deteriorated for many Leipzigers, Germans and people in other countries, regarding especially its openness to the world. What will you do to improve Saxony’s reputation in this respect?

Deutsch: Ich wohne in einem Stadtteil mit dem wohl höchsten Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte in Sachsen. Hier zeigt sich, wie durch das alltĂ€gliche Miteinander Vorurteile abgebaut werden können oder gar nicht erst entstehen. Zuwanderung tut Sachsen gut – rein menschlich, kulturell, aber auch ökonomisch.

Ich setze mich dafĂŒr ein, dass wir in Sachsen auf allen Ebenen eine Willkommens- und Bleibekultur entwickeln. Das fĂ€ngt an bei der wirksamen UnterstĂŒtzung von Kitas und Schulen mit hohem Migrationsanteil und geht weiter mit der Anerkennung von im Ausland erworbenen AbschlĂŒssen. Wir mĂŒssen aktiv dafĂŒr sorgen, dass Menschen mit Migrationsgeschichte gleiche Rechte und Chancen haben, ob bei der Wohnungssuche oder auf dem Arbeitsmarkt. Die Einstellung von Migrant*innen in Schuldienst, Polizei oder Verwaltung wĂ€re ein wichtiger Schritt fĂŒr die StĂ€rkung gegenseitiger Akzeptanz.

English: I live in a quarter with probably the highest percentage of people with a migration history in Saxony. Here you can see how through everyday co-existence, prejudices can be reduced or don’t emerge in the first place. Immigration is good for Saxony – in purely human terms; culturally, but also economically.

I’m committed to developing a welcome and staying culture in Saxony at all levels. This starts with the effective support of daycare centers and schools with a high percentage of migrants, and continues with the recognition of degrees obtained abroad. We must actively ensure that people with a history of migration have equal rights and opportunities, whether in searching for an apartment or on the job market. Employing migrants in schools, police or administration would be an important step towards strengthening mutual acceptance.

Viele Arbeitgeber in Leipzig hatten in den letzten Jahren Schwierigkeiten, qualifizierte Nicht-EU-ArbeitskrÀfte in Bereichen mit ArbeitskrÀftemangel zu beschÀftigen, weil die AuslÀnderbehörde entweder AntrÀge zu langsam bearbeitet oder viel strenger ist als in anderen deutschen StÀdten. Was sollte die Politik hier Ihrer Meinung nach tun?

In recent years, many employers in Leipzig have had difficulties employing qualified non-EU workers in areas with labor shortages because the Foreigners’ Authority either processes applications too slowly or is much stricter than in other German cities. What do you think politicians should do about this?

Deutsch: Wer qualifiziert ist, muss in Leipzig arbeiten können. Die restriktive Haltung der AuslĂ€nderbehörde ist in vielen FĂ€llen unhaltbar – das ist eine Frage der Gerechtigkeit, aber auch der ökonomischen Vernunft. Wir brauchen bei der Bearbeitung der AntrĂ€ge ausreichend Ressourcen, klare Leitlinien und mehr Transparenz fĂŒr die Betroffenen.

English: Anyone who is qualified must be able to work in Leipzig. The restrictive attitude of the Foreigners’ Office is in many cases untenable – this is a matter of justice, but also of economic reason. For processing applications, we need sufficient resources, clear guidelines, and more transparency for those whom it concerns.

Klimawandel trifft jeden Ort. Können Sie kurz erlÀutern, was Ihre Meinung zur aktuellen regionalen Klimapolitik ist?

Climate change affects every place. Can you briefly explain what your opinion is on current regional climate policy?

Deutsch: SpÀtestens der vergangene Hitzesommer hat gezeigt, dass der Klimawandel in unserem Alltag angekommen ist. Die Anzahl der Hitzetage und TropennÀchte hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Das wird insbesondere in dicht bebauten Quartieren wie dem Leipziger Osten zur Belastung.

Im Rahmen der notwendigen nationalen und europĂ€ischen Klimaschutzmaßnahmen kann und muss Leipzig selbst handeln, z.B. durch den Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung in Lippendorf, der auf grĂŒne Initiative nun vollzogen wird. Und wir mĂŒssen eine Verkehrswende schaffen, hin zu sauberen Auto-Antrieben, zu mehr Bus und Bahn, zu mehr Fahrrad- und Fußverkehr. Deshalb brauchen wir ein besseres und gĂŒnstigeres Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe. Es muss attraktiver werden, sich zu Fuß oder Rad zu bewegen – gerade fĂŒr ganz junge und Ă€ltere Menschen. Und wir brauchen aktive Maßnahmen, um das Stadtklima zu verbessern. Der Erhalt von FreiflĂ€chen, mehr StraßenbĂ€ume, grĂŒne DĂ€cher, Fassaden und Innenhöfe verbessern spĂŒrbar das lokale Klima vor Ort und machen Hitzesommer ertrĂ€glicher.

English: Most recently, the past hot summer has shown that climate change has reached our everyday lives. The number of hot days and tropical nights has multiplied in recent years. This is becoming a burden, especially in quarters densely covered with buildings, such as Leipzig East.

Within the framework of the necessary national and European climate protection measures, Leipzig can and must act on its own, for example through the phasing out of brown coal power generation in Lippendorf, which is now being implemented on a Green initiative. And we must achieve a transformation of traffic towards clean car-driving, more buses and trains, more bike and foot traffic. That’s why we need a better and cheaper offer from Leipzig’s Verkehrsbetriebe (Municipal Transport Services). It must become more attractive to walk or bike – especially for very young and elderly people. And we need active measures to improve the urban climate. The preservation of open spaces, more street trees, green roofs, facades and inner courtyards noticeably improve the local climate and make hot summers more bearable.

Bike culture unites our region to the rest of the EU.
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Wie sehen Sie Leipzig und Sachsen im Jahr 2040?

How do you see Leipzig in the year 2040?

Deutsch: Wenn aktuelle Entwicklungen nicht gestoppt werden, sind die Gefahren von Ausgrenzung, wachsender sozialer Spaltung und Klimakollaps real. Aber ich bin grundsÀtzlich optimistisch, dass wir die anstehenden Herausforderungen meistern können. Mit den richtigen politischen Entscheidungen können wir es schaffen, dass InternationalitÀt und Vielfalt ein selbstverstÀndlicher Teil unseres Zusammenlebens ist.

Wir werden in Leipzig und Sachsen im Jahr 2040 klimaneutral leben und wirtschaften können. In unseren Nachbarschaften werden wir mehr FreirĂ€ume und GrĂŒn haben; uns stressfreier und sicherer bewegen können, weil wir nur noch im Ausnahmefall auf Autos angewiesen sind, die wir leihen können. Ein hoher Anteil gemeinwohlorientierten Wohnraums sorgt dafĂŒr, dass wir in sozial vielfĂ€ltigen Quartieren in bezahlbaren und guten Wohnungen leben. In Leipzig haben wir eine Schullandschaft mit Gemeinschaftsschulen, in der alle Kinder bestmöglich gefördert werden.

English: If current developments aren’t stopped, the dangers of exclusion, increasing social divisions and climate collapse are real. But I’m fundamentally optimistic that we will be able to cope with the challenges ahead. With the right political decisions, we can achieve that internationality and diversity are a self-evident part of our living together.

In Leipzig and Saxony, we will, in 2040, be able to live and work in a climate-neutral way. In our neighborhoods, we will have more open and green spaces; be able to move with less stress and more safely, because we will only in exceptional cases depend on cars, which we can borrow. A high share of housing space oriented towards the common good ensures that we will live in socially diverse neighborhoods, in affordable and good apartments. In Leipzig, we will have a school landscape with community schools in which all children receive the best support possible.

A political scientist who follows global events with pious devotion. A Venezuelan by virtue of being born in that interesting tropical place, but who has lived and studied in several places around the world. He will write some analysis on important global issues, especially if they have an impact on Germany or Leipzig.

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